Armut in den Entwicklungsländern

Home / Armut in den Entwicklungsländern - Mai 4, 2020 , by admin

Leider müssen viel zu viele Menschen auf der Welt in Armut leben. In großen Teilen Afrikas, Asiens und Südamerikas leben sehr viele Personen in menschenunwürdigen Verhältnissen und leiden oftmals auch Hunger.

Armut in Afrika

In Afrika zählt man die meisten armen Menschen weltweit. Die Weltbank definiert absolute Armut, wenn eine Person weniger als 1,25 Dollar am Tag zur Verfügung hat. Auf dem afrikanischen Kontinent trifft dies auf sehr viele Personen zu. Besonders schwer haben es dort Frauen und Kinder.

Durch die ärmlichen Verhältnisse leiden sehr viele Menschen Hunger. Vor allem Kinder leiden sehr an den Folgen dieser Mangelernährung. Mehr als dreißig Prozent der afrikanischen Kinder sind mangelernährt und dies hat gravierende Folgen für ihre Gesundheit. Sie leiden durch den kontinuierlichen Nährstoffmangel an körperlichen und geistigen Entwicklungsstörungen und auch Folgeerkrankungen in Erwachsenenalter sind daher sehr wahrscheinlich.

Die Subsahara-Region ist am stärksten von Hunger und Armut betroffen. Dort ist auch die Kindersterblichkeitsrate am höchsten. Zahlreiche Kinder erleben dort ihren fünften Geburtstag nicht. Die Säuglingssterblichkeit ist ebenfalls sehr hoch. Dadurch dass die Mütter in der Regel auch mangelernährt sind, kann eine adäquate Nährstoffversorgung des Kindes im Mutterleib nicht sichergestellt werden und die Kinder kommen meist schon unterentwickelt zur Welt. Dies ist gewiss kein guter Start ins Leben.

Durch die schlechte medizinische Versorgung in diesem Gebiet versterben auch sehr viele Menschen an Krankheiten wie Malaria, die mit der richtigen Medikation behandelbar wären.

Armut in Indien

Auf dem indischen Subkontinent verhält es sich leider ähnlich wie in Afrika. Dort leben etwa zwei Drittel der Bevölkerung in extremer Armut. Auch hier leiden Frauen und Kinder, vor allem Mädchen, am meisten. Hunger ist in Indien auch ein weitverbreitetes Problem. Meist sind Mädchen im Nachteil, da sie weniger Nahrung von ihren Eltern erhalten als Jungen.

Die Kindersterblichkeit ist in Indien ebenfalls extrem hoch. Zahlreiche Kinder sterben an Infektionskrankheiten wie Tetanus, die durch eine bessere medizinische Versorgung vermeidbar wären.