Weitere Hifsorganisationen

Home / Weitere Hifsorganisationen - Mai 4, 2020 , by admin

Auch hierzulande leben Menschen, die leider nicht in die Gesellschaft integriert sind und in Armut leben. Doch es gibt einige Organisationen, die diese Personengruppen unterstützen.

Obdachlosenhilfe in Berlin

In der Hauptstadt leben geschätzt zwischen 4.000 und 10.000 Obdachlose. Leider werden es von Jahr zu Jahr mehr und nur wenige Menschen nehmen sich ihrer an. Anders als die Berliner Obdachlosenhilfe. Der gemeinnützige Verein fährt seit 2003 regelmäßig Touren, um diese Menschen mit dem Nötigsten zu versorgen. Im Rahmen dieser Touren werden täglich bestimmte Plätze angefahren und dort Nahrung, Getränke oder auch Gebrauchsgegenstände, wie Schlafsäcke und Isomatten, verteilt. Die Mahlzeiten werden hauptsächlich gespendet, entweder von Privatpersonen oder auch von Hotels und Restaurants.

Die Flüchtlingshilfe Berlin hilft Menschen in Ausnahmesituationen

In den letzten Jahren kamen zahlreiche Menschen, die vor dem Krieg in ihrem Heimatland geflohen sind, nach Deutschland. Die Geflüchteten haben oftmals eine kräftezehrende Odyssee hinter sich und sind meist auch traumatisiert. Um diesen Menschen zu helfen, wurde im Februar 2016 die Flüchtlingshilfe Berlin SIN e.V. ins Leben gerufen. Das ehemalige Rathaus Friedenau dient mittlerweile als Notunterkunft und verfügt über eine Kapazität von bis zu 400 Plätzen. In der Unterkunft werden die Menschen mit dem Nötigsten versorgt. Das heißt, Verpflegung, Unterkunft und medizinische Betreuung werden ihnen zur Verfügung gestellt.

Eine Besonderheit dieser Einrichtung ist, dass sie vor allem schwangeren Frauen und alleinerziehenden Müttern als Anlaufstelle dient. Außerdem bietet sie auch Platz für Homosexuelle oder auch Transsexuelle. Da es vor allem diese Personengruppen besonders schwer haben, ist es für sie wichtig, einen sicheren Ort in diesem fremden Land zu haben. Viele von ihnen mussten leider schon Gewalt erfahren und leiden an Traumata.

Doch im Rathaus Friedenau werden Geflüchteten nicht nur mit dem Nötigsten versorgt. Sie werden auch Behördengängen begleitet und bei der Jobsuche unterstützt. Außerdem finden regelmäßig Freizeitaktivitäten, zum Beispiel Basteln mit den Familien oder ein Sprachcafé zum Erlernen der deutschen Sprache statt.